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Highlights
  • Geschmacksver(w)irrung
    Der Geschmackssinn kann sich täuschen – zumindest, wenn afrikanischen Wunderbeeren im Spiel sind oder Forscher in ihre Trickkiste greifen. Dann schmecken saure Speisen plötzlich süß, Bitteres nicht mehr herb und fade Suppen werden salzig.
  • Sexismus, Biologismus und der Sitz des Bösen
    Hirnforschung in den Medien
    Erstaunlich wenig hatten Psychologen und Hirnforscher zur Sexismus-Debatte beizutragen. Mehr Sensibilität herrscht bei der Frage, ob ADHS wirklich eine Krankheit ist. Und ob man das Böse so einfach im Hirn lokalisieren kann.
  • Der sechste Sinn
    Spezielle Rezeptoren in Muskeln und Gelenken vermitteln uns Informationen über Bewegungen, Haltung und die Position unseres Körpers im Raum: Diesem Tiefensensibilität genannten Sinn verdanken wir, dass wir uns überhaupt bewegen können.
  • Im Kopf des Betrachters
    Neurowissenschaftler suchen den Sitz der Schönheit im Gehirn und wollen verstehen, wie wir Picassos und Balzacs Werke wahrnehmen. Die Neuroästhetik verblüfft – und eckt an.
  • Vom Sinn der Schönheit
    Jeder weiß, was Schönheit ist. Sobald man aber genauer darüber nachdenkt, nach Definitionen, Merkmalen oder dem evolutionären Sinn der Schönheit fragt, wird es kompliziert: Erkundung einer ganz besonderen Qualität.
  • Erfolg – ein starker Motivator
    Ob in Beruf, Sport oder Spiel - Erfolg treibt zu neuen Leistungen an. Verantwortlich sind Strukturen des mesolimbischen Systems, das auf Anreize mit der Ausschüttung von Dopamin reagiert und so Verhalten fördert, das Erfolg versprechend ist.
Im Fokus Juni
  • Unbewusst: Die Psychologie der politischen Entscheidung
  • Genetisch: Politische Präferenzen in der DNA
  • Hoffnungsvoll: US-Psychologe Drew Westen berät Obama und die SPD
  • Unerwartet: Wie der Fußball den Wahlausgang beeinflusst
  • Die K-Frage: Wie Peer und Angie punkten können
  • Machtmenschen: besser als ihr Ruf
Das politische Gehirn
Der Blick in den Hirnscanner sagt die politische Überzeugung voraus. Konservative Gehirne haben einen großen Mandelkern, der bei der Analyse von Bedrohungen hilft, liberale Gehirne dafür im Gyrus cinguli anterior mehr Antennen für Neues.
Fachexperte, Stratege, Führungsperson: Das alles soll der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin sein. Im Wahlkampf zählt aber mehr als das: Über den Wahlsieg entscheiden auch das Charisma, das Aussehen, die Fehltritte – und die Stimmhöhe.
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Artikel aus den Themenwelten
Wer Buchstaben schmeckt, Töne sieht und Personen eine Farbe gibt, hat eine ganz besondere Gabe: Synästhesie. Wissenschaftler fahnden im Denkorgan nach den Ursachen dafür, dass manche Menschen scheinbar unpassende Sinneseindrücke verknüpfen.
Es klingt paradox: Nach Amputationen entwickeln viele Betroffene chronische Schmerzen in den fehlenden Gliedmaßen. Neurowissenschaftler sind den Ursachen der Phantomempfindungen auf der Spur – und fahnden nach Methoden, den Patienten zu helfen.
Der Mensch lernt sein Leben lang. Grundlage dafür sind winzige Veränderungen in der Art und Weise, wie Zellen im Gehirn miteinander kommunizieren – indem etwa ihre Aktivität über die so genannte Langzeitpotenzierung beeinflusst wird.
Vor Chefs, Hunden oder Spinnen fürchten sich Menschen nicht von Geburt an. Viele Ängste lernen wir erst im Laufe des Lebens. Das Gehirn ist dafür ideal eingerichtet: An alles, was es fürchtet, erinnert es sich besonders gut.
Der Blick in den Hirnscanner sagt die politische Überzeugung voraus. Konservative Gehirne haben einen großen Mandelkern, der bei der Analyse von Bedrohungen hilft, liberale Gehirne dafür im Gyrus cinguli anterior mehr Antennen für Neues.
Unser Körper ist ständig in Bewegung. Für uns ist das selbstverständlich. Doch hinter allen Tätigkeiten steckt das perfekte Zusammenspiel zwischen den motorischen Systemen in Gehirn und Rückenmark und den gut 650 Muskeln, die diese dirigieren.
Rechtsanwälte interpretieren Hirnscans von Verbrechern vor Gericht, neurowissenschaftliche Studien scheinen die Existenz des freien Willens in Frage zu stellen: Die Hirnforschung greift immer stärker in unsere Vorstellungen von Moral und Schuld ...
Jack the Ripper, Ted Bundy und der Rhein-Ruhr-Ripper hatten zwei Dinge gemeinsam: Sie waren Serienmörder und sie waren Männer. Die meisten Gewaltverbrechen werden von Männern begangen. Die Forschung will klären, warum das so ist.
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Ihr Charisma ist oft nur eine Maske. Psychopathen empfinden keine Empathie für ihre Opfer.
Nur daumengroß reguliert der Hirnstamm die lebensnotwendigen Systeme des Körpers.
Ohne Amygdala verliert der Mensch die Angst. Mit Amygdala erkennt er auch die Angst anderer.
Hochästhetisch, aber lange unterschätzt: Das Kleinhirn koordiniert nicht nur Bewegungen.
Was wir fühlen, prägt unser Seelenleben – und hilft uns, richtig und schnell zu reagieren.
Ausgeschlafen ist besser: Schlafbuch-Autor Peter Spork plädiert für mehr und besseren Schlaf.
Ein Experte beantwortet Fragen im Themenfeld Schule und Lernen. Von Lehrern, Eltern, Schülern ...
Die Hälfte des Gehirns besteht aus Gliazellen. Ihre Bedeutung wurde lange nicht erkannt.
Was Hirnforscher über das Lernen herausfinden, ist wichtig, aber oft Theorie. Meint Arvid Leyh.
Forscher arbeiten an Medikamenten, die das Gedächtnis verbessern. Deren Nutzen ist umstritten.
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Der Hirnscanner ist voller Lob, denn bei einer Neuro-Nachricht wurde fast alles richtig gemacht.
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Politisches Verhalten gibt es nicht nur beim Menschen, sagt Affen-Forscher Roman Wittig.
86 Milliarden Neurone gibt es im Gehirn. Rechnerisch bekommt man aktuell 21,5 Hirnzellen pro Euro.
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Lernen will gelernt sein. Dieser Ratgeber verrät, wie sie richtig pauken.

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Frage an dasGehirn
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Man hört so viel von Schwarmintelligenz. Aber ich bin skeptisch: Können viele Laien besser urteilen als ein Experte?

Auflösung der letzten Frage

Ich weiß, es ist nicht rational: Aber ich schaue doch immer wieder in mein Horoskop. Oder ich fahre nicht gern am 13. eines Monats in Urlaub. Warum kann ich mich dem Aberglauben nicht entziehen?

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