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Im Fokus Oktober: Verlernen
  • Leider: Verlernen ist schwer
  • Zum Glück: neue Ansätze in der Therapie
  • Ein Elend: Renewal-Effekt torpediert neues Verhalten
  • Unter der Lupe: Extinktion auf Zellebene
  • Hoffnungsvoll: Gegen Extinktion nach Transplantation
  • Zusammengefasst: Extinktion im Video
Verlernen
Alte Verhaltensweisen und falsch Einstudiertes zu korrigieren: Das geht mit Hilfe des Extinktionslernens. Dieses aktive Umlernen ist eine der wichtigsten Formen des Lernens. Forscher widmen sich nun intensiver als je zuvor diesem Thema.
Zu viel Angst hinterlässt Spuren im Gehirn. Sie verdichtet Synapsen erst hier, dann dort, und dünnt sie an anderer Stelle aus. Diese zelluläre Plastizität hilft dabei, die Furcht auch wieder zu vergessen: geschickt ausgenutzt fürs ...
Highlights
  • Das Kleinhirn
    Akkurat gegliedert liegt das Kleinhirn hinten im Schädel. Doch sein gleichförmiger Aufbau täuscht: Präzise koordiniert es Bewegungen und scheint zudem bei einer Vielzahl emotionaler und kognitiver Fähigkeiten beteiligt zu sein.
  • Wer ist das?
    Es scheint so alltäglich: Wir sehen Freunde auf der Straße und grüßen sie erfreut. Wie aber die Gesichtserkennung im Detail funktioniert, ist noch nicht bekannt – die Forscher rätseln noch. Doch wir wissen, was geschieht, wenn sie ausfällt.
  • Der Hirnstamm
    Er ist so groß wie ein Daumen und recht unscheinbar, doch der Hirnstamm ist überlebenswichtig: Ob Kreislauf, Atmung oder Schlaf – er ist es, der die lebensnotwendigen Systeme des Körpers kontrolliert und reguliert.
  • Auf der Spur der Gefühle
    Es ähnelt der Frage, ob zuerst Henne oder Ei da war: Wie hängen bei Emotionen Gefühl, körperliche Reaktion und kognitive Bewertung der Situation voneinander ab? In der Geschichte der Emotionsforschung gibt es dazu widersprüchliche Theorien.
  • Köpfe und Ideen
    Die Erforschung des Gehirns speist einen steten Fluss an Information, der irgendwann in Lehrbüchern mündet. Doch hinter der manchmal trockenen Theorie vergessen wir oft die Menschen hinter der Entdeckung.
  • Weihnachten und andere Rituale
    Bräuche wie etwa die zu Weihnachten stärken den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und sind sogar gut für die körperliche und seelische Gesundheit. Kein Wunder also, dass sich Rituale im Laufe der Evolution immer stärker herausgebildet haben.
Frage ans Gehirn
Aktuelle Frage von E. Thomas aus Berlin via Mail:
Gibt es eine Art Altersnorm für das Vergessen?

Wenn ich sage: „Ich bin so vergesslich“, dann sagen viele in meinem Umfeld: „Ich auch“. Nun meine Frage: Darf man je nach Alter so und so viel vergessen?

Vergangene Frage von Mathias W. via Twitter:
Warum fühlen wir uns nach dem Sport besser?

Ob man sich im Fitnessstudio einige Stunden auspowert, morgens im Park joggt oder einfach ein wenig im Wald spazieren fährt: Nach sportlicher Betätigung fühlen wir uns meist besser. Doch warum ist dem so?

Artikel aus den Themenwelten
Er zerrt nicht nur an den Nerven, sondern kommt auch daher: Tinnitus, so sind Forscher zunehmend überzeugt, entsteht im Gehirn. Im Zentrum des Geschehens könnten Umbauvorgänge oder übererregte Neuronen in der Hörrinde stehen.
Wenn Schmerzen chronisch werden, ist das für die Betroffenen eine Qual – nicht zuletzt, weil sich die Behandlung oft schwierig gestaltet. Neue medizinische Ansätze beziehen auch die Psyche in die Therapie mit ein.
Wenn die Babyboomer alt und hilfsbedürftig werden, fehlt der Nachwuchs, sie zu versorgen. Dann sind neue gesellschaftliche Lösungen für eine menschenfreundliche Pflege gefragt. Ein Plädoyer des angesehenen Gerontologen Andreas Kruse.
Wenn Menschen zu Unrecht verurteilt werden, dann liegt das oft an der Fehlbarkeit des menschlichen Gedächtnisses. Die Psychologin Elizabeth Loftus erklärt im Interview, warum wir unserem Gedächtnis weniger vertrauen sollten.
Hunde, denen beim Klang einer Glocke das Wasser im Maul zusammenläuft. Babys, die beim Anblick einer weißen Maus weinen. Meeresschnecken, die auf einen Reiz die Kiemen einziehen: Beim assoziativen Lernen erhalten neutrale Reize neue Bedeutung.
Ob wir schwierige Rätselnüsse knacken, uns eine Umgebung einprägen oder abstrakte Begriffe lernen: Es sind alles Fälle von kognitivem Lernen. Mentale Abbilder der Welt helfen uns dabei.
David Hubel und Torsten Wiesel schufen Grundlagenwissen über die Architektur des primären visuellen Cortex und die visuelle Informationsverarbeitung. Sie bekamen 1981 den Nobelpreis für ihre Forschung – und für echte Fleißarbeit.
Die Alzheimer-Krankheit ist immer noch mit einem Stigma behaftet. Vielleicht deshalb äußern sich Patienten nur äußerst selten in den Medien. Ein Besuch bei einer Betroffenen.
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Alte Verhaltensweisen und falsch Einstudiertes korrigieren: Umlernen ist schwieriger als Lernen.
Warum wir ganz schnell wieder in alte, unerwünschte Verhaltensmuster zurückfallen können.
Forscher erkunden, wie Stress beim Verlernen helfen kann.
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02.10.2014 18:00 - 20:00 Uhr
Filmvortrag

Ein Film über das Leben mit Epilepsie mit anschließendem fachlichen Diskurs mit Herrn Dr. Markus Gröschler.

Passau, AOK Bayern

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