Im Fokus April/Mai
Wenn die Feuerraten eines Hirnareals einem bestimmten Takt folgen, dann findet man diesen Rhythmus oft auch in anderen Hirnbereichen. Einige Forscher glauben, dass solche synchronen Oszillationen wesentlich für die bewusste Wahrnehmung sind.
In den Anfängen der Hirnforschung war es kaum möglich, die Zellen des Gehirns zu erkennen. Als der Italiener Camillo Golgi 1873 die entscheidende Technik entdeckte, um Neurone sichtbar zu machen, zerstritten sich die Forscher darüber, was sie ...
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Artikel aus den Themenwelten
Der menschliche Körper ist im Gehirn wie in einer Landkarte Punkt für Punkt repräsentiert – auf so genannten somatotopen Karten. Wie viel Platz dort einem bestimmten Körperteil zugeordnet wird, hängt auch davon ab, was man mit seinem Körper ...
Wenn Menschen lächeln oder weinen, spult ihr Gehirn ein Programm aus frühesten Zeiten ab. Denn einige Emotionen und ihr Ausdruck sind dem Manager in Tokio genauso angeboren wie dem Urvolk in Neu Guinea.
Ein Lächeln kann vieles signalisieren - Freude, guten Willen, Unsicherheit, Überheblichkeit, Hohn – bietet also tiefe Einblicke in das Gefühlsleben anderer. Um seine Bedeutung zu entschlüsseln, müssen wir unser Gegenüber imitieren, glauben ...
Die Arbeit der frühen Hirnforscher war ein Abenteuer: Da zuckten Froschschenkel auf Wäscheleinen, verbitterte Feindschaften wurden gepflegt und Nobelpreise geteilt. Es hat sich gelohnt: Die Erkenntnisse von einst sind Basis heutiger Forschungen.


