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Highlights
  • Das Septum
    Die Septumregion ist nicht groß, bietet aber eine Vielfalt chemischer Botenstoffe. Sie liegt an der Schnittstelle zwischen Hippocampus und Hypothalamus und ist vermutlich in emotionale, vegetative und Gedächtnisleistungen involviert.
  • Total sozial
    Ein Kind imitiert seine Mutter. Manche Vögel übernehmen Gesangselemente anderer Vogelgattungen. Und Fremdsprachen lernt man besser im direkten Gespräch mit Muttersprachlern: Gut abgeschaut ist halb gelernt.
  • Star-Wars-Neurone und Jennifer-Aniston-Zellen
    Wie viel Information steckt in einer einzelnen Nervenzelle? Bei ihrer Suche nach einer Antwort stießen Wissenschaftler auf Zellen, die beim Anblick von Jedi-Rittern oder Sitcom-Schauspielerinnen feuerten. Ein Ergebnis, das für Stirnrunzeln sorgte.
  • Geld regiert die Welt – nicht unbedingt
    Wer mehr Geld bekommt, leistet auch mehr. Dieses Credo gilt im Wirtschaftsleben quasi als Naturgesetz. Tatsächlich können hohe Boni jedoch das Gegenteil bewirken, ergaben Studien. Forscher haben einen anderen Vorschlag zur Mitarbeiter-Motivation.
  • Die Kehrseiten des Gedächtnisses
    Gedächtnisinhalte, die man lieber vergessen möchte, sind schwer zu löschen, etwa wenn es um Schmerzen oder traumatische Ereignisse geht. In manchen Fällen gelingt es, Erinnerungen zu überschreiben - aber nur mit viel Arbeit und Mühe.
  • Weihnachten: Die Mär vom Weihnachtsmann
    Kleine Kinder glauben bereitwillig an die Existenz des Christkinds und des Weihnachtmanns. Sie unterscheiden nicht zwischen Realität und Fiktion. Das ändert sich, wenn sie in der Lage sind, sich in andere hineinzuversetzen.
Im Fokus Januar
  • Bewusstsein: nach wie vor unerklärt
  • Psychische Krankheiten: immer noch nicht heilbar
  • Manifestiert: Die Hoffnungen der Hirnforscher
  • Noch schlimmer: neurowissenschaftliche Versuche sind nur selten replizierbar
  • Hilfreich: Neun Ideen für eine bessere Neurowissenschaft
Neurokritik
Ob Gottesmodule im Gehirn, Liebeszentren oder Areale für unentschlossene Wähler: Die Hirnforschung möchte all das erklären, zum Teil auch mit überzogenen Ansprüchen. Das brachte eine neue Bewegung hervor: den Neuroskeptizismus.
Manche Hirnforscher haben sich übernommen: ihre Versprechungen sind nicht haltbar, ihre Vorstellungen nicht erreichbar. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Neurone, der Reduktionismus mehr Verkaufsstrategie als Realität. Sagt Stephan Schleim.
Frage ans Gehirn
Aktuelle Frage von Ingo H. aus Dortmund via Mail:
Warum wächst der Sehnerv beim Goldfisch nach, bei uns nicht?

Ich habe gelesen, dass beim Goldfisch der Sehnerv nachwachsen kann. Warum klappt das beim Goldfisch, aber nicht beim Menschen?

Vergangene Frage von Joachim Wolfram per Mail:
Wie unterscheiden sich Bewusstsein und Selbstbewusstsein?

In der Philosophie aber auch in den Neurowissenschaften ist häufiger von dem großen Rätsel des Bewusstseins die Rede. Auch das Selbstbewusstsein hat in den letzten Jahren das Interesse der Hirnforschung geweckt. Doch was genau unterscheidet denn überhaupt Bewusstsein von Selbstbewusstsein?

Artikel aus den Themenwelten
Die Netzhaut ist der Film im Fotoapparat Auge. Der Vergleich ist zwar viel strapaziert – aber falsch. Denn in der Retina wird das Bild der Außenwelt nicht nur aufgenommen, sondern bereits analysiert und weiterverarbeitet.
Direkter geht es nicht: Wenn ein Duft in die Nase steigt, gelangt er auf unmittelbarem Weg in den Riechkolben des Gehirns. Hier werden verschiedene Geruchsinformationen zu einem Gesamteindruck abgemischt.
Ob in Beruf, Sport oder Spiel - Erfolg treibt zu neuen Leistungen an. Verantwortlich sind Strukturen des mesolimbischen Systems, das auf Anreize mit der Ausschüttung von Dopamin reagiert und so Verhalten fördert, das Erfolg versprechend ist.
Schreckliche Dinge haben viele Menschen im Zweiten Weltkrieg erleiden müssen. Neue Forschung zeigt, dass besonders im Alter die Erinnerungen daran zurückkehren und damit auch viele Leiden verknüpft sind.
Hat der Lieblingsverein gewonnen? Bin ich richtig sauer? Steht die Wahlkabine in einer Kirche? Das sind Fragen, die Meinungsforscher meist nicht interessieren. Solche Marginalien können aber über den Ausgang einer Wahl entscheiden.
Das Kleinhirn spielt eine wichtige Rolle beim Erlernen einer Konditionierung, zum Beispiel einer Spinnenphobie. Doch spielt es auch beim Verlernen eine Rolle? Auf der Suche nach Antworten erleben Wissenschaftler immer wieder Überraschungen.
Der Vermis, der Kleinhirnwurm, sieht tatsächlich auch wie ein solcher aus. Er besitzt Zunge, Zäpfchen und einen Gipfel und gibt uns Sicherheit bei Stand und Gang. So verhindert er, dass wir wie Betrunkene durch die Gegend torkeln.
Der Gyrus parahippocampalis ist mit zahlreichen Arealen des Cortex verschaltet. Er bildet das Tor für alle Signale, die zum Hippocampus gelangen sollen. Umso schlimmer, wenn dieser Bereich geschädigt wird. Wie zum Beispiel durch Morbus Alzheimer.
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Neu auf dasGehirn.info
Hirnforschung in den Medien
Ein Balance-Test zum Hirnschlag wird zum Balance-Akt für Journalisten. Ein Buch-Tipp entschädigt.
Neuroskeptiker kritisieren die teils überzogenen Erklärungsansprüche der Hirnforschung.
Der Geist ist mehr als die Summe von Neuronen. Und das ist nur ein Irrglaube der Forscher.
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Dokumentation über Folgewirkungen von Amputationen und neurologischen Schäden nach der Einnahme von Medikamenten

25.01.2015 07:05 - 08:00 Uhr
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Dokumentation über Neuroenhancer - Wie Neurowissenschaftler versuchen die ungenutzten Fähigkeiten des Menschen zu erhöhen

25.01.2015 11:25 - 12:10 Uhr
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Die erste Folge der neunteiligen Dokutainment-Reihe beschäftigt sich mit menschlicher Intelligenz und zwar in praktischer Weise.

25.01.2015 12:00 - 12:45 Uhr
TV-Tipp: ZDF_info

Der Autismus-Experte Professor Simon Baron-Cohen über unterschiedliche Gehirn-Konstellationen von Männern und Frauen

My Brain