Im Fokus Januar/Februar
Um die Symptome der Parkinson-Krankheit zu lindern, setzen immer mehr Ärzte auf die Tiefe Hirnstimulation: Eine Elektrode im Gehirn der Patienten reduziert Zittern und motorische Ausfälle. Der Hirnschrittmacher hat jedoch auch Nebenwirkungen.
Schwere Sprachstörungen, halbseitige Lähmung, Koordinationsversagen: Sven F. wurde über Nacht vom Schlag getroffen – mit 27 Jahren. In einer neurologischen Rehabilitationsklinik tastet er sich wieder an seine früheren Alltagskompetenzen heran.
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Er liefert bis zu 80 Prozent der Informationen über die Außenwelt und beschäftigt ein Viertel des Gehirns – der Sehsinn ist unser wichtigstes Sinnessystem und das am intensivsten erforschte. Seine Leistungen bringen selbst Experten zum Staunen.
Der Mensch lernt sein Leben lang. Grundlage dafür sind winzige Veränderungen in der Art und Weise, wie Zellen im Gehirn miteinander kommunizieren – indem etwa ihre Aktivität über die so genannte Langzeitpotenzierung beeinflusst wird.
Bewegungen werden zu großen Teilen vom Gehirn gesteuert. Damit diese motorischen Befehle auch ausgeführt werden, müssen sie zu den Muskeln gelangen. Diese Aufgabe übernehmen spezialisierte Nervenbahnen im Rückenmark - unsere motorischen ...
Thalamus bedeutet „Raum“ und die Präfixe „Hypo-“, „Sub-“ und „Epi-“ präzisieren die Lage. Die Aufgaben seiner vier „Etagen“ sind heterogen: So kommuniziert der Hypothalamus mit der Körperperipherie, der Thalamus mit dem ...


