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Im Fokus Februar
  • Bauchgefühle: esoterisch oder verlässlich?
  • Überleben: Intuition hat sich in der Evolution bewährt
  • Getäuscht: Vor allem unser Selbstbild zeigt die Fehleranfälligkeit des Bauchgefühls
  • Problematisch: wann sich gründliches Nachdenken lohnt
Intuition
Sich für kompetenter zu halten, als man tatsächlich ist, oder zu glauben, man hätte ein sehr unwahrscheinliches Ereignis schon von Anfang an kommen sehen: Wenn wir intuitiv denken, statt analytisch, dann kommt es auch mal zu kognitiven ...
Intuition: eine mystische Eingebung, ein sechster Sinn oder gar die Stimme Gottes? Weit gefehlt! Psychologen sehen in der Intuition eine unbewusste Form der Informationsverarbeitung. Allerdings ist sie nicht immer hilfreich: Manchmal führt sie in ...
Highlights
  • Otto Creutzfeldt - Mittler zwischen den Disziplinen
    Otto Detlev Creutzfeldt war ein Vorreiter in der Neurophysiologie. Doch er trug nicht nur durch seine Experimente zum Verständnis des Gehirns bei, er prägte als Doktorvater und Mentor eine ganze Generation von Neurowissenschaftlern.
  • Von Sehstrahlen und schwebenden Bildern
    Die Dinge senden uns Abbilder zu, eine unsichtbare Welt steht zwischen dem Auge und den Gegenständen – die ersten Theorien des Sehens waren oft recht wilde Mutmaßungen. Erst experimentelle Optik ermöglichte eine wirklichkeitsnahe Erklärung.
  • Herophil und Erasistratos – Entdecker der Nerven
    Eine Vielzahl von bedeutenden anatomischen Erkenntnissen geht auf ihr Konto: Herophil von Chalkedon und Erasistratos. Sie gelten unter anderem als Entdecker der Nerven. Einen hohen Preis für diese Erkenntnisse mussten vermutlich andere zahlen.
  • Der Homo hapticus
    Der Leipziger Psychologe Martin Grunwald erforscht die Welt des Tastsinns. International gilt er als Koryphäe auf dem Gebiet. Zu verdanken hat er das mühsamer Bastelarbeit und kreativem Um-die-Ecke-Denken.
  • Ein Immunsystem nur fürs Gehirn
    Das normale Immunsystem würde im Gehirn mehr schaden als nützen. Dort gibt es eigene Mechanismen der Krankheitsabwehr, vor allem die Neuroinflammation. Diese funktioniert aber bei Krankheiten wie Multipler Sklerose und Schlaganfall nicht richtig.
  • Die Corpora mammillaria
    Die Bezeichnung „Brustkörperchen“ verdeutlicht einmal mehr die bildhafte Vorstellung der frühen Anatomen. Funktionell handelt es sich um Umschaltstationen, deren Bedeutung sich beim Ausfall erschließt. Zum Beispiel nach Alkoholmissbrauch.
Frage ans Gehirn
Aktuelle Frage von Yvonne Grimmer aus Karlsruhe via Mail:
Gibt es verschiedene Lerntypen?

In pädagogischen Ratgebern ist manchmal von hirngerechtem Lernen die Rede. Je nachdem, ob man visuell, auditiv oder haptisch veranlagt sei, solle man entsprechend lernen. Ist da etwas dran?

Vergangene Frage von Ingo H. aus Dortmund via Mail:
Warum wächst der Sehnerv beim Goldfisch nach, bei uns nicht?

Ich habe gelesen, dass beim Goldfisch der Sehnerv nachwachsen kann. Warum klappt das beim Goldfisch, aber nicht beim Menschen?

Artikel aus den Themenwelten
Wie eine Art Grenzposten besitzt unsere Haut zahlreiche Oberflächensensoren, die auf Veränderungen in unserer Umwelt reagieren. Ihre Aufgabe ist es, das Gehirn vor möglichen Gefahren zu warnen.
Es klingt paradox: Nach Amputationen entwickeln viele Betroffene chronische Schmerzen in den fehlenden Gliedmaßen. Neurowissenschaftler sind den Ursachen der Phantomempfindungen auf der Spur – und fahnden nach Methoden, den Patienten zu helfen.
Der Mensch lernt sein Leben lang. Grundlage dafür sind winzige Veränderungen in der Art und Weise, wie Zellen im Gehirn miteinander kommunizieren – indem etwa ihre Aktivität über die so genannte Langzeitpotenzierung beeinflusst wird.
Sich für kompetenter zu halten, als man tatsächlich ist, oder zu glauben, man hätte ein sehr unwahrscheinliches Ereignis schon von Anfang an kommen sehen: Wenn wir intuitiv denken, statt analytisch, dann kommt es auch mal zu kognitiven ...
Ein zorniger Blick, verschränkte Arme, eine liebevolle Umarmung – auch ohne Worte können wir einiges sagen. Meist sind uns diese kleinen Zeichen gar nicht bewusst, doch die Körpersprache verrät viel über unsere Gedanken und Gefühle.
Lernen will gelernt sein: Wann fange ich an? Wie motiviere ich mich? Wie behalte ich den Lernstoff besser? Dieser Ratgeber gibt ein paar grundlegende Tipps. Probieren Sie aus, welche Ihnen am meisten bringen.
Mehr als zwei Wochen um einen Angehörigen zu trauern, scheint uns normal zu sein. Mit der Neuauflage der psychiatrischen Diagnosebibel DSM lässt sich diese Reaktion nun als Depression betrachten. Was gilt heute noch als normal?
Bewegungen entstehen durch eine feine Balance zwischen Hemmung und Erregung. Der Globus pallidus, der bleiche Kern der Basalganglien, macht beides, und liefert so ein Musterbeispiel für hochkomplexe Rückkopplungsschleifen.
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Neu auf dasGehirn.info
Das intuitive Denken ist spontan und schnell. Doch es tappt auch immer wieder in Fallen.
Intuition ist eine unbewusste Form des Denkens, die aber leicht in kognitive Fallen tappt.
Wenn es schnell gehen muss, entscheiden wir intuitiv – und das ist meist gut so.
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25.02.2012 10:15 - 00:00 Uhr
Vortrag

Einführung in Ansgar Beckermanns Buch „Gehirn, Ich, Freiheit“

Referent: Prof. Dr. Manfred Stöckler
Veranstalter: Philosophische Gesellschaft Bremen
Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Bremen

25.02.2012 15:30 - 17:00 Uhr
Gesprächsrunde

Wie kann man unser Gehirn, in dem jede Erfahrung Spuren hinterlässt, Erinnerungsprozesse ablaufen, Kreativität geboren wird, Gefühle entstehen, das aber auch Sitz krankhafter Störungen werden kann, künstlerisch erfassen und darstellen?
Moderiert wird die Gesprächsrunde von Dr. Wolfgang Antweiler und Dr. Sandra Abend, die zusammen mit dem Publikum über das Gehirn in Kunst und Medizin diskutieren werden.

Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Str. 32a, Hilden

20.11.2011 00:00 Uhr - 11.03.2012 00:00 Uhr
Ausstellung

Denken - Erinnern - Vergessen. Das Wilhelm-Fabry-Museum präsentiert 51 Kunstwerke rund um das Gehirn. Die Künstler belegen, zu welch vielfältigen Interpretationen das Thema inspiriert.

Wilhelm-Fabry-Museum, Hilden

12.01.2012 08:00 Uhr - 22.04.2012 20:00 Uhr
Ausstellung

Ein interaktiver Gedächtnis-Rundgang für Besucher ab 12 Jahren.

Sonderausstellung im Turm der Sinne, Museum am Westtor, Nürnberg

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