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Editorial
Das Gedächtnis – Massenspeicher im Gehirn

Das Gedächtnis – Massenspeicher im Gehirn

Leben heißt Lernen,
und gäbe es nicht unser Gedächtnis, wir wären
wohl hilflose Kreaturen.

Das Gedächtnis trennt wichtige von unwichtigen Informationen, speichert sie an unterschiedlichen Orten im Gehirn und ruft sie wieder auf, wenn wir sie dringend benötigen. Zumindest in der Regel. Denn hin und wieder treten auch Fehler auf in diesem komplexen System. Warum es so leicht ist, uns falsche Erinnerungen einzuflüstern und wie es dazu kam, dass ein Gedächtnisforscher eines Verbrechens beschuldigt wurde, das er nicht begangen hatte, beschreibt unsere Autorin Hanna Drimalla.

Meist jedoch erledigt unser Gedächtnis einen guten Job. Wir erklären, wie das Gehirn unsere Erinnerungen codiert, warum wir unterschiedliche Arten des Gedächtnisses brauchen und wie Emotionen oder Stress unsere Lernfähigkeit beeinflussen.

Außerdem stellen wir zwei bedeutende Menschen vor, die die Gedächtnisforschung maßgeblich beeinflusst haben: Unser Redakteur Arvid Leyh befragt in einem Videointerview den Wissenschaftler Eric Kandel. Berühmt wurde auch der Patient Henry Molaison: Nach einer Operation verlor er seine Erinnerungsfähigkeit und gab Forschern dadurch entscheidende Hinweise darauf, wie das Gedächtnis eigentlich funktioniert.

Wie Erlebnisse zu Erfahrungen werden. Das Gedächtnis – eine Einführung.

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Erinnern mit Gefühl
Die Hochzeit des besten Freundes, die Beerdigung der geliebten Oma – als wäre es gestern passiert. Während die Tage davor und danach längst verblasst sind, bleiben Ereignisse, die mit starken Emotionen verbunden sind, im Gedächtnis hängen.
Wie Erlebnisse zu Erfahrungen werden – das Gedächtnis
Ohne das Gedächtnis wäre unser Leben unvorstellbar. Unsere Erfahrungen hinterlassen Spuren der Erinnerung im Nervensystem, die uns helfen, den Alltag zu bewältigen und unser zukünftiges Verhalten besser an die Erfordernisse der Umwelt anzupassen.
Die Moleküle der Erinnerung
Früher glaubten Forscher, Erinnerungen seien in einzelnen Molekülen abgespeichert. Dank einer riesigen Meeresschnecke wissen sie heute: Es sind tausende Moleküle beteiligt.
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