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Editorial
Im Kopf der Anderen

Im Kopf der Anderen

Andere verstehen und mit ihnen
fühlen –  auf diesen
Fähigkeiten basiert soziales Miteinander.

Nachvollziehen, was Andere denken, und mitfühlen bei dem, was sie bewegt: Diese Fähigkeiten der Menschen stimmen positiv, sind sie doch Grundlage für Anteilnahme, Verständnis und Kooperation. Die so genannte Theory of Mind und die Empathie sind wichtige Grundlagen des sozialen Miteinanders – und ein spannender Forschungsgegenstand für Neurowissenschaftler.

Sie ergründen etwa, welche Hirnareale beim Mitfühlen aktiv sind, oder wie sich die Fähigkeit zum Blick in den Kopf Anderer im Laufe der Kindheit entwickelt. Auch genetische Anlagen zur Empathie und Theory of Mind werden erforscht, wie der Artikel von Sascha Karberg zeigt.

Und dann sind da noch die Unterschiede zwischen einzelnen Personen: Warum etwa ist mancher besonders empathisch, ein anderer ein eiskalter Psychopath? Und welche Rolle spielen dabei die berühmten Spiegelneurone? Auch hier sucht die Neurowissenschaft nach Antworten.

Eins steht fest: In den Kopf der Anderen blicken zu können, ist keine genuin menschliche Eigenschaft. Auch Tiere haben hierbei ein helles Köpfchen – wenn es für sie von Vorteil ist.

Andere Verstehen – eine Einführung

Artikel
Erkenne dich selbst – im Spiegel
Hält man einem Säugling einen Spiegel vor, dann erkennt er nicht, dass das Gesicht dort sein eigenes ist. Erst ein paar Monate später gelingt es dem Kind, sich selbst zu erkennen. Fünf Hirn-Areale helfen dabei.
Theory of Mind – ein Kinderspiel!
Sich in die Überzeugungen anderer hinein zu denken, ist ein Kinderspiel: Ab etwa drei Jahren zeigen Kinder diese Fähigkeit, und schon früher gibt es Anzeichen der Theory of Mind. Den Kleinen diese zu entlocken, erfordert Kreativität.
Psychopathen: Eine Welt ohne Empathie
Sie blicken einem direkt in die Augen, können charmant und eloquent sein. Doch Psychopathen sind skrupellos: Da ihnen die Empathie fehlt, können sie ihre Ziele ohne Wenn und Aber verfolgen. Später quält sie weder Schuld noch Reue.
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Was Hirnforscher über das Lernen herausfinden, ist wichtig, aber oft Theorie. Meint Arvid Leyh.