Sie hören Stimmen oder leiden unter anderen Verzerrungen ihrer Wahrnehmung und ihres Denkens: Menschen, die an Schizophrenie erkranken. Viele Forscher betrachten die psychiatrische Erkrankung mittlerweile als Entwicklungsstörung des Gehirns.
Wer etwas Schreckliches erlebt, den kann das komplett aus der Bahn werfen. Auch viele deutsche Afghanistan-Veteranen leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Ein Palästinenser sprengt einen Bus in die Luft, Israelis bombardieren Wohnhäuser: Forscher am Massachusetts Institute of Technology untersuchen, was im Kopf von Menschen vorgeht, denen Mitgefühl und Verständnis für die gegnerische Seite fehlen.
Jack the Ripper, Ted Bundy und der Rhein-Ruhr-Ripper hatten zwei Dinge gemeinsam: Sie waren Serienmörder und sie waren Männer. Die meisten Gewaltverbrechen werden von Männern begangen. Die Forschung will klären, warum das so ist.
Er ernährt sich gesund – mit Walnüssen, Obst und dunkler Schokolade. Er spielt Schach mit Knecht Ruprecht. Und vielleicht kennt Nikolaus noch ein geheimes Anti-Aging-Mittel? Hirnforscher Wolfgang Maier verrät die Rezepte eines Unverwüstlichen.
Das Festessen gehört zu Weihnachten wie das Kind in der Krippe. Doch wie reagiert das Gehirn auf den üppigen Schmaus. Und was bedeutet er für unser Wohlbefinden?
Den Balken zwischen den Hirnhälften zu durchtrennen, das klingt nach einem schlechten Horrorfilm. Dabei hilft solch eine Split-Brain-Operation Patienten mit schwerer Epilepsie: Roger Sperry erforschte die Folgen und erhielt dafür den Nobelpreis.
David Hubel und Torsten Wiesel schufen Grundlagenwissen über die Architektur des primären visuellen Cortex und die visuelle Informationsverarbeitung. Sie bekamen 1981 den Nobelpreis für ihre Forschung – und für echte Fleißarbeit.
Wer mehr Geld bekommt, leistet auch mehr. Dieses Credo gilt im Wirtschaftsleben quasi als Naturgesetz. Tatsächlich können hohe Boni jedoch das Gegenteil bewirken, ergaben Studien. Forscher haben einen anderen Vorschlag zur Mitarbeiter-Motivation.
Der Mensch, glauben viele, ist ein Homo oeconomicus: Entscheidungen fällt er durch das Abwägen von Kosten und Nutzen. Neuroökonomen zeigen jedoch: Nicht allein die Ratio, sondern auch Gefühle steuern die Entscheidungsfindung.
Unser Körper produziert Substanzen, die ähnlich wie Haschisch wirken. Sie sorgen zwar nicht für rauschhafte Verzückung, aber sie bieten vielversprechende Ansatzpunkte für neue Medikamente – das allerdings nicht ohne Risiken.
Wie viel Information steckt in einer einzelnen Nervenzelle? Bei ihrer Suche nach einer Antwort stießen Wissenschaftler auf Zellen, die beim Anblick von Jedi-Rittern oder Sitcom-Schauspielerinnen feuerten. Ein Ergebnis, das für Stirnrunzeln sorgte.
Kaum eine Hirnstruktur macht uns so deutlich bewusst, wie komplex, wie aufwändig die Wahrnehmung der Welt ist. Im Occipitallappen ist es das Sehen, und was hier an neuronaler Verschaltungsfinesse zu finden ist, lässt so manchen Computer erbleichen.



