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Editorial
Geld und Gehirn

Geld und Gehirn

Was passiert in unserem Kopf, wenn es um das liebe Geld geht?
Neuroökonomen suchen nach Antworten –
und werfen neues Licht auf unser wirtschaftliches Verhalten.

In Zeiten sich jagender Finanzkrisen und milliardenschwerer Rettungspakete dreht sich scheinbar alles um das Eine: Geld. Das erklärt wohl auch, warum eine junge Forschungsdisziplin auf rasant wachsendes Interesse stößt: Die Neurokönomie, die wirtschaftliches Verhalten mit Methoden der Hirnforschung untersucht.

Ein aufwändiges Geschäft, denn meist können die Untersuchungen nicht dort durchgeführt werden, wo Menschen tagtäglich ökonomische Entscheidungen treffen – etwa im Supermarkt oder an der Börse.

Dennoch liefert die kleine Disziplin manche ernüchternde Erkenntnis. Die Quintessenz: Bei finanziellen Angelegenheiten ist es mit Vernunft und rationalen Überlegungen oft nicht weit her. Stattdessen spielen Emotionen wie Angst und Gier die tragende Rolle. Aber auch dies entdeckten die Forscher: Der Wunsch nach Fairness ist offenbar tief im Gehirn verankert. So tief, dass wir um seinetwillen sogar auf den schnöden Mammon verzichten.

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