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Editorial
Kommunikation im Gehirn

Kommunikation im Gehirn

Was wir fühlen, denken, erleben und tun,
wird durch Zellen unseres Gehirns gesteuert. Ihre Funktion zu ergründen,
ist das Ziel der Hirnforschung.

Froschschenkel auf Wäscheleinen, Färbe-Experimente im improvisierten Labor, Anfeindungen bei der Verleihung des Nobelpreises: Die Anfänge der Hirnforschung waren geprägt von kreativem Pioniergeist und leidenschaftlich geführten Disputen. Damals wie heute ging es den Forschern um die Erkenntnis, was unser Gehirn im Innersten zusammenhält: Welche Zellen es beherbergt, wie diese in Verbindung stehen, wie sie miteinander in Kontakt treten.

Viele Thesen von einst finden sich heute, abgesichert durch unzählige Experimente, als Prüfungsstoff in Schulbüchern wieder: der Aufbau und die Funktion der Nervenzellen etwa, oder der Ablauf einer chemischen Übertragung eines Reizes von einem Neuron zum anderen. Die Fundamente der Neurowissenschaften mausern sich zum Allgemeinwissen – langsam, aber sicher. Grund genug, der Kommunikation im Gehirn einen eigenen Schwerpunkt zu widmen.

Doch nicht alles ist inzwischen tradiertes Faktenwissen. Noch immer gibt es Rätsel zu lösen: Welche Aufgabe etwa haben die lange vernachlässigten Gliazellen, die rund die Hälfte der Zellen im Gehirn ausmachen? Wieso feuern ganze Nervenzell-Verbände immer wieder im gleichen Takt? Unsere Autoren haben sich auf die Suche nach Antworten gemacht.

Auf der Spur der Zellkommunikation – eine Einführung

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