Skip to content. | Skip to navigation

 
Sie sind hier: Startseite / Handeln / Motorik
Editorial
Motorik – Muskeln und Gehirn in Interaktion

Motorik – Muskeln und Gehirn in Interaktion

Ohne Bewegung ist
das Leben nichts. Wir sind dafür gemacht,
von Kopf bis Fuß.

Selbst wenn wir vermeintlich ruhig am Rechner sitzen – unser Körper ist permanent in Bewegung. Die Augen gleiten über den Bildschirm, die Hände tippen, der Fuß wippt. Der Körper ist für Bewegung gemacht, und das zeigt sich auch im Gehirn: Eine Vielzahl von Strukturen hemmen und erregen sich gegenseitig, um eine flüssige Bewegung zu gewährleisten – über die wir nur selten bewusst nachdenken müssen.

In diesem Themenschwerpunkt gehen unsere Autoren zum Beispiel der Frage nach, wie Bewegungen im Gehirn geplant werden und was bei der Ausführung im einzelnen passiert. So beschreibt der Artikel „Rätsel der Bewegung“ von Ulrich Pontes, wie Heidelberger Forscher mit Hilfe von so genanntem „motion capture“ herausfinden wollen, warum wir uns überhaupt so bewegen, wie wir es tun – und nicht ganz anders.

Interaktiv können Sie zudem erfahren, welche Folgen der Ausfall bestimmter motorischer Gehirnbereiche auf die Bewegung hat. Und Sie lernen, was es mit der neuronalen Plastizität auf sich hat – während Sie jonglieren. Mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Der bewegte Mensch. Motorik – eine Einführung.

Artikel
Tango für den Kopf
Tanz verändert den Geist wie kaum eine andere Sportart. Um komplexe Bewegungen wie Pirouetten auszuführen, setzt das Gehirn vor allem auf den Körpersinn. Profitänzer tanzen im Geiste immer mit, auch wenn sie andern Tänzern nur zuschauen.
Was Sport im Gehirn bewirkt
Sport macht gute Laune und einen freien Kopf. Wie sich die Bewegung auf das Gehirn auswirkt, untersucht Stefan Schneider von der Sporthochschule Köln. Seine Botschaft: Sport tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche gut.
Erzwungene Rechtshändigkeit
Bei Rechtshändern ist die linke Hirnhälfte fürs Schreiben verantwortlich, bei Linkshändern die rechte. Doch was passiert im Gehirn, wenn von der linken Hand auf die rechte umgeschult wird? Das Hirn wird mit umgeschult. Zumindest teilweise.
  1 von 5  
My Brain
Top
„Glückshormone“ & Co.: Ohne Neurotransmitter könnten Nervenzellen nicht kommunizieren
Ihr Charisma ist oft nur eine Maske. Psychopathen empfinden keine Empathie für ihre Opfer.
Das limbische System steuert nicht allein das Gefühlsleben. Und es hat noch weitere Aufgaben.
Ausgeschlafen ist besser: Schlafbuch-Autor Peter Spork plädiert für mehr und besseren Schlaf.
Die Hälfte des Gehirns besteht aus Gliazellen. Ihre Bedeutung wurde lange nicht erkannt.
Sigmund Freuds Traumdeutung trifft auf die moderne Neurowissenschaft.