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Frage an dasGehirn
Aktuelle Frage von Peter Schlegel via Mail:
Warum kann ich mir vertraute Gesichter kaum vorstellen?

Ist das nur bei mir so oder bei allen Menschen?: Ich habe zwar keinerlei Probleme damit, Gesichter wiederzuerkennen. Ich kann aber Erinnerungen an Gesichter, die ich extrem gut kennen müsste wie etwa das Gesicht meiner Schwester, nicht genau in mir wachrufen.

Vergangene Frage von Martha M. aus Köln via Mail:
Welchen Zweck hat der Umbau des Gehirns in der Pubertät?

Wir verfügen eigentlich schon über ein gut funktionierendes Gehirn, das dann aber während der Pubertät wieder komplett umgebaut wird. Welchen biologischen Sinn haben diese aufwändigen Renovierungsarbeiten?

Der Hirnscanner - Hirnforschung in den Medien
  • Hirnforschung in den Medien
    Macht das alles Sinn? Fast möchte der Hirnscanner in einer tiefen Herbstdepression versinken. Denn angeblich finden Nachrichten aus den Neurowissenschaften kaum Leser; und die Berichterstattung über zwei Neuro-Studien dürfte daran nichts ändern.
  • Hirnforschung in den Medien
    Wenn Forscher aus Ekel-Reaktionen auf die politische Gesinnung schließen und einen Katalog der Sexfantasien erstellen, kann der Hirnscanner darüber nur den Kopf schütteln. Und wenn Medien unkritisch darüber berichten, fordert er: Süßes oder ...
  • Hirnforschung in den Medien
    Der Hirnscanner wundert sich über fragwürdige Belege für Nahtod-Erfahrungen und wie schnell Journalisten Zahlen durcheinanderbringen. Und er stolpert über sensationelle Prothesen. Einziger Lichtblick: ein Artikel mit wenig Hype über Alzheimer.
  • Hirnforschung in den Medien
    Launen und Demenz olé, Risikofreude bei Finanzfragen oje: Launische Frauen haben ein erhöhtes Demenzrisiko – zumindest die Art der Berichterstattung darüber gefällt dem Hirnscanner. Weniger Erfreuliches hat er in einem Wirtschaftsmagazin ...
  • Hirnforschung in den Medien
    Hirnforschung (nicht) in den Medien: Der Hirnscanner beschäftigt sich diesmal mit Berichterstattung, die unterblieben ist – zum Schlechteren oder sogar zum Besseren.
  • Hirnforschung in den Medien
    Wenn Wissenschaftler behaupten, Gedanken von einem menschlichen Gehirn auf ein anderes übertragen zu können, ist kritische Berichterstattung angesagt. Das findet jedenfalls der Hirnscanner – und findet in den Medien nichts dergleichen.
  • Hirnforschung in den Medien
    Diabetes lasse das Gehirn kleiner werden, berichten Medien. Der Hirnscanner sieht das als Zeichen schwindender Qualität des Wissenschaftsjournalismus. Er schaut auch, wie bei den Nachbarn in den Niederlanden über Neurowissenschaften berichtet wird.
  • Hirnforschung in den Medien
    Die Berichterstattung über die Verbindung von einen Mangel an Vitamin D und Demenz ist vorbildlich. „Best practise“-Beispiele sind auch Artikel über einen neuen Schnelltest, der Narzissten mit nur einer Frage entlarven soll.
  • Hirnforschung in den Medien
    Hirnforscher wollen die Genialität von Fußball-Superstar Neymar entschlüsseln und haben dafür dessen Hirnaktivität gemessen. Über das Ergebnis haben viele Medien berichtet – ohne aber die offensichtlichen Schwächen der Studie zu benennen.
  • Hirnforschung in den Medien
    Menschen erhielten lieber Elektroschocks als nachzudenken, berichten die Medien. Und dass Forscher dem Human Brain Project mit einem Boykott drohen. Der Hirnscanner bemüht seinen eigenen Kopf und entdeckt hier wie da so manche Ungereimtheit.
Fox P2
  • Wie eng Erinnerungen mit Orten verknüpft sind, konnten Forscher nun auf neuronaler Ebene zeigen. Das menschliche Gedächtnis belegt demnach Inhalte mit räumlichen Markern, die beim Abruf wieder aktiviert werden.
  • Genies im Federkleid: Rabenvögel zeigen ähnlich hohe Intelligenzleistungen wie Primaten. Forscher der Universität Tübingen haben nun erstmals auf neuronaler Ebene gezeigt, wie im Gehirn von Krähen Intelligenzleistungen entstehen.
  • Der Hörsinn verrät uns nicht zuletzt, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Bei dem zugrundeliegenden System im Gehirn spielt offenbar eine Art Feedback-Schleife eine Rolle.
  • Dendriten gelten als reine Eingangskanäle des Neurons. Doch die Nervenfortsätze verarbeiten offenbar auch selbst Informationen und tragen damit zur Rechenleistung des Hirns bei.
  • Synapsen bilden sich, wenn Neurone gemeinsam feuern – sagte bereits Donald Hebb vor über 60 Jahren. Doch nach welchen Prinzipien das stattfindet, ist noch heute weitgehend offen. Markus Butz vermutet homöostatische Prozesse in der Zelle.
  • Wirkstofffrei und doch effektiv: Placebos – wörtlich "ich werde gefallen" – sind bekannt und geschätzt. Der umgekehrte Effekt heißt Nocebo – wörtlich "ich werde schaden". Dieser Effekt kann die Schmerzverarbeitung im Rückenmark ...
  • Wenn wir sprechen, nutzen wir Sprachlaute willentlich - Tiere äußern Laute hingegen meist aus dem Affekt heraus. Doch offenbar sind auch Rhesusaffen zu gezielten Lautäußerungen in der Lage und nutzen dabei spezielle Nervenzellen.
  • Wer Videospiele spielt, trainiert vermutlich sein Gehirn: Eine Region, die beim räumlichen Denken eine Rolle spielt, ist bei Videospielern besonders ausgeprägt, zeigen Untersuchungen von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
  • Kontaktaufnahme, wenn sonst nichts mehr geht: Marburger Forscher haben ein System entwickelt, das es locked-in Patienten ermöglicht, durch ihre Augen zu kommunizieren. Es nutzt den Effekt, dass sich die Pupillen bei geistiger Anstrengung erweitern.
  • Ein Leckerbissen verschwindet unter einem von drei Hütchen - nun werden sie vertauscht. Doch der Kakadu weiß, unter welchem die Belohnung steckt: Die Vögel beherrschen die so genannte „Objekt-Permanenz“.
Hirnschau
  • Wie funktioniert Denken? Und können wir es irgendwann auslesen? Große Fragen, die Onur Güntürkün in einer Veranstaltung von Gemeinnütziger Hertie-Stiftung und FAZ für die Universität des 3. Lebensalters bespricht. Und teils auch beantwortet!
  • Zum 49. mal traf sich die Deutsche Gesellschaft für Psychologie, diesmal in Bochum. Der Eindruck: freundlich, lebendig, menschlich, mit interessanten Themen und erlesener Musik. Aber sehen Sie selbst.
  • Wenn sich Sci-Fi-Autoren über irgendetwas einig sind, dann darüber, dass Technik und Biologie zusammenwachsen werden, dass wir künftig Geräte Kraft unserer Gedanken steuern. Nun: Die Zukunft hat begonnen. Niels Birbaumer hat sie mit erfunden.
  • Wie gelingt es der Motte, einer Spur weniger Duftmoleküle zu folgen? Wird im Insektengehirn Gerochenes ähnlich verrechnet wie Gesehenes? Wie erkennt die Fliege, dass etwas eklig riecht? Solche Fragen wurden auf der Tagung „Odor Spaces“ ...
  • Am letzten Tag der Neuroscience 2013 ziehen Michael Simm und Nik Walter journalistische Billanz, Onur Güntürkün nennt als Highlight einen Dinosaurier und Robert Egger reverse-engineert hemmende Zellen. Das Wetter ist phantastisch.
  • In Teil 3 der Hirnberichterstattung aus San Diego befragt ein einsamer Redakteur Beat Lutz zur Epigenetik der Resilienz, spricht mit Marian Brackmann über die deutschen Exzellenzcluster und schaut bei Zeiss vorbei.
  • Deutsch sei die zweithäufigste Sprache auf der SfN, heißt es. Tatsächlich treffen wir Max-Planckler, Schweizer und New Yorker, die in Kaiserslautern studiert haben. Diesmal geht es um Nikotin, und Niels Birbaumer gibt einen erfahrenen Kommentar.
  • Draußen scheint die Sonne, drinnen gibt es einen interessanten Vortrag nach dem anderen. Als Hirnberichterstatter hat man es hier wirklich schwer, wird dafür aber auch gut versorgt. Kurzum: Es ist das Paradies. Hier der Bericht vom Sonntag.
  • Ein Netzwerk von Forschern beschäftigt sich in Deutschland damit, das Gehirn nicht nur am Computer, aber doch primär am Modell zu erforschen. Was sich zunächst gewagt anhört, ist heute genauso etabliert wie erfolgreich.
  • Einmal Gelerntes vergisst man nicht. Neben den strukturellen Veränderungen, die diesem Phänomen zu Grunde liegen, ist Frau Prof. Sonja Hofer vom Biozentrum der Universität Basel nun auch den funktionellen Änderungen auf der Spur.
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„Glückshormone“ & Co.: Ohne Neurotransmitter könnten Nervenzellen nicht kommunizieren
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Das limbische System steuert nicht allein das Gefühlsleben. Und es hat noch weitere Aufgaben.
Ausgeschlafen ist besser: Schlafbuch-Autor Peter Spork plädiert für mehr und besseren Schlaf.
Ein Experte beantwortet Fragen im Themenfeld Schule und Lernen. Von Lehrern, Eltern, Schülern ...
Die Hälfte des Gehirns besteht aus Gliazellen. Ihre Bedeutung wurde lange nicht erkannt.
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Hirnforschung in den Medien
Der Hirnscanner sorgt sich um die Existenzberechtigung von Gehirn-Themen in Medien.
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23.11.2014 18:05 - 19:00 Uhr
Radio-Tipp: WDR3

Die Intelligenz des Hirns. Darin u.a. ein Gespräch mit Gerhard Roth über sein Buch "Wie das Gehirn die Seele macht".

Veranstaltungshinweise
  • 11.12.2014 19:30 - 21:00 Uhr
    Vortrag

    Prof. A. K. Engel über Potenziale und Grenzen der Hirnforschung für das Verständnis unseres Bewusstseins.

    Frankfurt, Haus am Dom

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